Sportlerehrungen 2013 im Rahmen des Neujahrsempfangs

Es ist bereits gute Tradition in Rinteln geworden, dass von einer neutralen Jury Sportlerinnen und Sportler für herausragende sportliche Leistungen bzw. besonderes Engagement für den Sport in Rinteln ausgewählt und von Bürgermeister Buchholz im Rahmen des Neujahrsempfanges geehrt werden.

Aus einer Vielzahl von Vorschlägen hat die Jury folgende interessante Sportlerinnen und Sportler ausgewählt:

 

Jan-Niklas Droste


Bis zu seinem Abitur am Gymnasium Ernestinum in Rinteln im Jahre 2009 fuhr Jan-Niklas „Moutain-Bike" und schaffte es als U-19 Fahrer bis in den Landeskader Niedersachsen und die TOP 20 der Bundesliga. Danach nahm er sein Medizinstudium in Gießen/Hessen auf und begann seine Karriere als Straßenradsportler.

Für Jan-Niklas Droste und sein fränkisches Team „Heizomat" war das Jahr 2013 das bisher erfolgreichste seit der Teamgründung. 20 Siege, 2 Wertungstrikots bei UCI-Rennen (UCI - Weltradsportverband, der die bedeutendsten Straßenradrennen veranstaltet) sowie weitere Podiumsplatzierungen standen am Ende des letzten Jahres zu Buche. Davon hat Jan-Niklas allein 12 Saisonsiege eingefahren und damit alle in ihn gesetzte Erwartungen weit übertroffen.  Obwohl er erst seine zweite Saison bei „Heizomat" fährt, hat er sich in diesem Jahr an die Spitze seines Radteams gefahren.

Von den vielen Siegen und Platzierungen ist der Sieg beim Rad-Bundesliga-Finale in Cottbus hervorzuheben. Die Rad-Bundesliga ist die höchste deutsche Radsport-Rennserie mit den besten Nachwuchsfahrern aus Deutschland. Weitere Siege im letzten Jahr waren u. a.:

  • Der Klassiker „Große Preis von Bellheim" - eines der längsten Rennen im deutschen Radsportkalender mit über 200 km Distanz und über 200 Fahrer am Start. 7 km vor dem Ziel setzte sich Jan-Niklas mit einem Fahrer der US-Nationalmannschaft ab und gewann dieses prestigeträchtige Rennen im Sprint.
  • 3-facher Landesmeister in Hessen im Straßenradsport, sowohl im Einer-Straßenrennen, Einzelzeitfahren wie auch im Bergfahren
  • Siege in Kassel, Gießen, Mehlingen und Betzdorf wurden auf der Straße eingefahren.
  • Ein ganz besonders wichtiger Sieg war natürlich der in seiner Heimatstadt, beim Stüken-Moutainbike-Cup in Rinteln. Für Jan-Niklas war es wie er sagte „ein super Gefühl" vor heimischen Publikum, Freunden und Familie in der Rintelner Altstadt zu gewinnen
  • Aber auch ein 5. Platz beim Sparkassen-Giro-Bochum hinter Fahrern wie Andre Greipel, Tony Martin, John Degenkolb aber vor Marcel Kittel (4-facher Etappensieger bei der Tour de France), Gerald Ciolek und Danilo Hondo
  • Ein 10. Platz bei den schweren Deutschen Meisterschaften der Profis im Einzelzeitfahren in Wangen im Allgäu. Mit diesem Ergebnis zeigte er, dass er im Kampf gegen die Zeit auch bei den Profis vorne mitfahren kann.

Nach seiner bisher erfolgreichsten Saison wird der 23-jährige Medizinstudent Jan-Niklas Droste im Jahr 2014 seine Aktivitäten an der Universität reduzieren, um sich noch einmal voll auf den Sport zu konzentrieren. Den Fokus wird er mehr auf die „großen Rennen" legen. Er will versuchen, ein UCI-Rennen zu gewinnen und ein paar gute Ergebnisse bei den ganz großen deutschen Renn-Klassikern einzufahren. Sein großes Ziel ist ein Vertrag bei einer der hochklassigen Mannschaften zu bekommen.

Zusammen mit seinem Team befindet er sich zur Saisonvorbereitung im Trainingslager auf Mallorca.

Die Stadt Rinteln gratuliert Jan-Niklas ganz herzlich und drückt ihm ganz fest die Daumen für die kommende Saison.

 

Jugendfeuerwehr Möllenbeck


Die Jugendfeuerwehren sind eine der vielfältigsten Jugendorganisation. Neben Umweltschutz, Dienste für die Gemeinde, Ausflügen, Zeltlagern und natürlich Spaß und viel Bewegung, gehört vor allem aber die feuerwehrtechnische Ausbildung mit zu einem typischen Jahresprogramm der Jugendfeuerwehren. Wichtig sind gemeinschaftliche Ziele und keine Einzelergebnisse. In der Gruppe wird das soziale Verhalten trainiert.

In Wettbewerbsübungen wird genau diese feuerwehrtechnische Ausbildung erlangt. Der sogenannte Bundeswettbewerb, der für alle Jugendfeuerwehren in Deutschland gleichermaßen gilt, ist in einen
A- und B-Teil unterteilt. Im feuerwehrtechnischen A-Teil müssen Kommandos richtig gegeben und eine Wasserversorgung hergestellt werden. Der B-Teil ist ein 400 m Staffellauf mit eingebauten Hindernissen. Jede teilnehmende Gruppe besteht aus einer Mannschaft mit 9 Jugendfeuerwehrmitgliedern.

Die Jugendfeuerwehr Möllenbeck hat derzeit 41 Mitglieder und zählt damit zu einer der größten Jugendfeuerwehren im Landkreis Schaumburg. Die Mitglieder sind Jungen und Mädchen im Alter zwischen 10-18 Jahren.

Die Basis dieser vielen Erfolge ist die langjährige intensive Jugendarbeit der Jugendfeuer in Möllenbeck.

Hier nun eine kurze Auflistung der vielen Erfolge:

-    Rintelner Stadtmeister seit nunmehr 25 Jahre in Folge
-    Bei den Kreiswettbewerben 2013 wurden sie zum achten Mal in Folge Kreismeister und belegten die Plätze 1, 3, 4 und 10
-    Bezirksmeister 2013 in Uchte/Landkreis Nienburg
-    Bei den Nds. Landesmeisterschaften in Weyhe belegten sie die Plätze 1 und 2 und erlangten damit die Startberechtigung für die Deutschen Meisterschaften in Stadthagen
-    Bei den Deutschen Meisterschaften in Stadthagen gewannen sie  die Deutsche Meisterschaft zum dritten Mal in Folge. Mit großem Vorsprung wurde der Titel verteidigt eine eine Traumpunktzahl von 1443 erzielt. Die JFW Möllenbeck ist damit die beste JFW in Deutschland.

Neben den Wettbewerbserfolgen, steht bei der Jugendfeuerwehr aber nach wie vor die Erkenntnis im Vordergrund, dass soziales Engagement in der Gemeinschaft auch sehr viel Spaß und Freude machen.

Im Einzelnen gehören folgende Jugendliche zum erfolgreichen Team:

Julian Schulz, Jule Bartram, Mika Klemme, Sandra Edler, Yannik Meier, Leonie Hadler, Jan Brömmer, Marvin Hadler, Yannik Aldag und Max Gahr;

Jugendfeuerwehrwart Dennis Winter.
 
Die Stadt Rinteln wünscht der Jugendfeuerwehr Möllenbeck auch für die Zukunft alles Gute und weiterhin eine so engagierte und erfolgreiche Teamarbeit.


Frauenfußballmannschaft des SC Deckbergen-Schaumburg e. V.


Seit 1996 gibt es die Sportlerehrungen in dieser Form. Zum ersten Mal ist es nun einer Frauen-Fußball-Mannschaft gelungen, für diese Ehrungen nominiert zu werden. Der Frauen-Fußball-Mannschaft des SC Deckbergen-Schaumburg e. V. ist im vergangenen Jahr (Saison 2012 / 2013) Meister der Bezirksliga Niedersachsen geworden und in die Frauen Landesliga Hannover aufgestiegen.

Die Frauen des SC Deckbergen-Schaumburg e. V. spielten eine herausragende Saison und standen bereits vier Spieltage vor Saisonende als Meister fest. In 18 Spielen feierten sie allein 14 Siege und hatten am Ende fünf Punkte Vorsprung. Sie erzielten mit einem Torverhältnis von 84:18 die mit Abstand meisten Tore und hatten die beste Abwehr. Der große Torhunger zeigte sich auch in der Torjägerinnentabelle. Dort belegten sie die Plätze 1, 3 und 5. Der Schlüssel zum Erfolg ist der große ausgeglichene Kader. Aber wie jede Meistermannschaft hat auch dieses Team entsprechende Führungsspielerinnen auf verschiedenen Positionen. Die Mannschaft hatte die gesamte Saison einen riesigen Aufwand mit hoher Motivation betrieben und sich sehr charakterstark präsentiert. Dank der vorbildlichen Einstellung konnten so auch Rückstände in Siege umgemünzt werden. Wichtig war auch, dass die Neuzugänge sich schnell in das Mannschaftsgefüge eingespielt haben. So steuerte die Mannschaft souverän der Meisterschaft entgegen.

Nach der Meisterschaft blieb das Team um Trainer Florian Schuba und Betreuer Siegbert Schuba fast vollständig zusammen. Lediglich auf einer Position gab es eine Veränderung. So konnte eine eingespielte Mannschaft das Abenteuer „Landesliga" in Angriff nehmen. Das Saisonziel war schnell abgesteckt. Möglichst nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben und einen einstelligen Tabellenplatz erreichen.
Nach mehr als der Hälfte der Spiele steht die Mannschaft in der Frauen Landesliga Hannover derzeit im gesicherten Mittelfeld auf Platz 6, lediglich zwei Punkte von Platz 3 entfernt. Das Team hat sich in der Landesliga etabliert und die Erwartungen mehr als erfüllt.

Die Mädchen sind eine eingeschworene Gemeinschaft und können  hoffnungsvoll in die Zukunft schauen.
 
Die Stadt Rinteln gratuliert der Mannschaft, Trainer, Betreuer und dem gesamten Verein ganz herzlich zu den bisherigen sportlichen Erfolgen und wünscht alles Gute für die Zukunft.

Mannschaftskader, Trainer und Betreuer:

Torwart: Sarah Rovelli, Vanessa Schake

Abwehr: Sarah Buddensieck, Sophia Schöbel, Julia Remmers, Zenzi Schaper, Svenja Althoff, Christin Kuhmann, Sylvia Jäger, Alicia Bredemeier, Julia Meyer

Mittelfeld: Jennifer Borst, Christine Becker, Saskia Helmker, Michelle Körtge, Tabea Droste, Jennifer Gottschald, Julia Danziger, Luisa Posnien, Lena Hoffmann, Katja Selchow, Nele Ladage, Laila Lüttke. Svenja Althoff

Sturm:Melanie Hoffmann, Hatixhe Beciri, Teresa Rovelli, Sophie Wedemeier.
Captain: Julia Remmers

Trainer: Florian Schuba,
Betreuer: Siegbert Schuba

 

Rhönradturnerinnen der VT Rinteln e. V.


Die Sportlerinnen der Rhönrad-Abteilung der VT Rinteln e. V. sind immer ein „Highlight" der Turnschau der Vereinigten Turnerschaft Rinteln. Das war auch wieder so bei der letzten Gala im vergangenen Jahr in der voll besetzten Kreissporthalle in Rinteln. Die jungen Sportlerinnen boten eine mitreißende Show.

Aber nicht nur die Show ist ihr Metier. Ihre sportliche Leistungsfähigkeit beweisen die Rhönrad-Turnerinnen der Landesklasse der VT Rinteln seit Jahren bei den Landesbestenwettkämpfen. Gerade auf dieser Ebene zeigen sie durch ihre mannschaftliche Geschlossenheit im Wettkampf mit den anderen Mannschaften, dass sie bei der Addition der besten Vereinswertungen aus verschiedenen Leistungsklassen am Schluss an der Spitze stehen.

Das gelang den VTR-Turnerinnen bereits im Jahre 2006, als der Wanderpokal zum ersten Mal in Rinteln ausgeturnt wurde. Auch bei den Landesturnfesten 2008 in Braunschweig, 2009 in Osterholz-Scharmbeck, 2011 in Walsrode und 2012 in Osnabrück standen sie jedes Mal ganz oben auf dem Treppchen. In Osnabrück gelang ihnen das Kunststück, den Wanderpokal zum fünften Mal zu gewinnen und damit die Trophäe für immer nach Rinteln an die Weser zu holen.

Im Jahre 2013 fanden die Landesbestenwettkämpfe wieder in Rinteln statt. Über 100 Turner und Turnerinnen gingen an den Start. Die VTR stellte mit 18 Turnerinnen als Ausrichter die größte Mannschaft.

Wer glaubte, dass nach den vielen Erfolgen der Vorjahre, die Luft etwas raus war, der lag falsch. Der Heimwettkampf war eine besondere Motivation. Die drei Rhönradturnerinnen liefen zur Höchstform auf und erturnten sich Bestnoten.

In der Leistungsklasse „L5 (Schülerinnen bis 14 Jahre)" zeigte Lisabeth Wintermeier (12 Jahre) die schwierigste Kür und turnte eine sehr gute Übung. Sie belegt einen hervorragenden 2. Platz. In der Jugendklasse (bis 18 Jahre) stellte Hannah Schütz (18 Jahre) vor der heimischen Kulisse noch einmal ihr ganzes Können unter Beweis. In der Pflicht erturnte sie sich die Tageshöchstwertung. Mit einer nahezu perfekten Kür sicherte sie sich mit deutlichem Vorsprung den Sieg.  In der Leistungsklasse 7 (ab 19 Jahre) zeigte Annekristin Grundstedt sowohl in der Pflicht wie auch in der Kür eine exellente Leistung und sicherte sich mit 1,5 Punkten Vorsprung den Sieg.

Mit diesen herausragenden Leistungen der drei Sportlerinnen sicherten sich wieder einmal die Rhönradturnerinnen der VTR den Sieg und die Qualifikation zum Deutschland-Cup. Dort belegten die drei Turnerinnen gute Plätze im Mittelfeld und waren damit beste Teilnehmerinnen aus Niedersachsen.

Zu der erfolgreichen Mannschaft gehören:

  • Lisabeth Wintermeier
  • Hannah Schütz
  • Annekristin Grundstedt
  • Trainerin Cornelia Strübe

Die Stadt Rinteln gratuliert der Mannschaft und ihrer Trainerin ganz herzlich zu den bisherigen sportlichen Erfolgen und wünscht weiterhin viel Erfolg und alles Gute.

 

Oliver von Damaros


Herr von Damaros übernahm schon als junger Mann Verantwortung in seinem Verein, dem Rintelner Kanu-Club. Von Anfang an lag ihm der Kanunachwuchs am Herzen. Der Rintelner Kanu-Club gehört mit fast 200 Mitgliedern zu den größten Kanuvereinen im Bezirk Hannover. Seit über 60 Jahren ist der Verein sehr erfolgreich in der Jugendarbeit sowie im Kanuwandersport und erhält dafür seit vielen Jahren vom Deutschen Kanu-Verband das Qualitätssiegel „anerkannter KANU-Ausbilder". 

Bereits sein Vater hat mit ihm seit frühester Jugend im Rintelner Kanu-Club gepaddelt und ihn damit an diese Sportart herangeführt. Oliver ist ein begeisterter Paddler, der sich auf vielen Bächen und Flüssen zu Hause fühlt, aber auch sehr gern zum Wildwasser fährt oder in der Kanupologruppe aktiv ist. 

Er nahm als Jugendlicher an Austauschprogrammen mit dem polnischen Kanu Verband teil und erhielt das Jugendwanderfahrerabzeichen in Gold. Neben seinen eigenen sportlichen Aktivitäten arbeitet er seit 1996 als Jugendwart mit besonders großem Engagement ehrenamtlich im Vorstand des Vereins mit. Als Jugendwart führt er die regelmäßigen wöchentlichen Trainingsstunden mit der Kanujugend durch, organisiert Fahrten an Wochenenden, nimmt mit den Jugendpolomannschaften an vielen Turnieren in Norddeutschland teil (diese belegten schon einmal einen 3. Platz bei der Norddeutschen Jugendmeisterschaft bzw.einen 8. Platz bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Glauchau), organisiert jedes Jahr Kanutouren im Rahmen der Ferienspaßaktion der Jugendpflege der Stadt Rinteln  und veranstaltet mit den Jugendlichen jährliche Reisen zu aufregenden und spannenden Wildwassertouren nach Bayern oder Östereich. Für die Jugendlichen sind es regelrechte Abenteuer, an denen sie mit Begeisterung teilnehmen. Dafür opfert er immer wieder gern seinen Jahresurlaub. Der Spaß und die Freude der Jugendlichen sind seine Motivation.

Für die Jugendlichen ist er aber auch 1. Ansprechpartner und steht für alle kleinen und großen Paddelprobleme aber auch für andere Hilfestellungen jederzeit gern zur Verfügung. Er ist das Bindeglied zwischen dem Nachwuchs, den Mitgliedern und dem Vorstand.

Durch seine Arbeit, aber auch durch seine Persönlichkeit ist er für den Verein insbesondere für die Nachwuchsförderung und -entwicklung nicht wegzudenken.

Oliver von Damaros hat sich seit vielen Jahren über das normale Ehrenamt im Verein hinaus für die Nachwuchsförderung in seinem Verein und damit für unsere Stadt engagiert. Die Stadt Rinteln möchte mit dieser Ehrung „Danke" sagen für die geleistete ehrenamtliche Arbeit und das heute noch währende Engagement für den Sport.

 

Horst Kochmann

Im Jahre 1980 gründete der TSV „Eintracht" Exten eine Tennisabteilung. Bereits 1981 trat Horst Kochmann als junger Mann der Tennisabteilung seines Vereins bei. Vorher ging es nicht, da es damals - für heutige Verhältnisse nicht mehr vorstellbar - einen Eintrittsstopp für den Tennisbereich in Exten gab. Zunächst spielte Horst Kochmann in seinem Verein Fußball, wechselte zum Tennis und wurde dort sofort aktiv in der 1. Herrenmannschaft eingesetzt. Er entwickelte sich schnell zum Leistungsträger, mit dem die Mannschaft 1982 in die Kreisliga aufstieg. In den folgenden Jahren dominierte er die Vereinsmeisterschaften.

1985 übernahm er dann seine erste ehrenamtliche Aufgabe in der Tennissparte. Er wurde Sportwart. Damals waren die Tennisplätze noch im Garten neben der Orangerie der Familie von Meien. Schon bei der Erstellung dieser Plätze, noch bevor er in die Tennisabteilung eintrat, hat er bereits sehr engagiert mitgearbeitet.

Zu seinen Aufgaben als Sportwart gehört die Organisation des gesamten Punktspielbetriebes seines Vereins. Auch Freundschaftsspiele, Schleifchenturniere und die Ausrichtung der Vereinsmeisterschaften zählten zu seinem Aufgabenbereich. Er hatte immer ein offenes Ohr für Vorschläge, Entwicklungen, kritische Anmerkungen aber auch für die verschiedenen Probleme innerhalb der Tennisabteilung.

1989 wurden dann drei neue Tennisplätze und ein neues Sportheim direkt neben dem Sportplatz gebaut. Auch hier waren seine Ideen und seine Schaffenskraft gefragt. In dieser Zeit hatte die Tennisabteilung einen starken Zulauf. Die Mitgliederzahl wuchs stark an und damit auch die Anzahl der Mannschaften, die am Spielbetrieb teilnehmen wollten. Der Aufwand war enorm. Horst Kochmann musste ganze Arbeit leisten. Unter seiner Regie wurde jedoch alles perfekt organisiert und gemanagt.

Zu dieser Zeit musste sogar ein vierter Platz gebaut werden, damit allen am Spielbetrieb teilnehmenden Mannschaften das Tennisspielen ermöglicht werden konnte.Damals nahmen in Exten allein 9 Kinder- und Jugendmannschaften am Spielbetrieb teil.

Nach fast 30 Jahren ist Horst Kochmann immer noch der Sportwart der Tennisabteilung seines Vereins. Er kümmert sich nach wie vor um den Punktspielbetrieb mit Einladungen, Spiel- und Passformalitäten und anderen organisatorischen Notwendigkeiten. Darüber hinaus plant und organisiert er die Stadtmeisterschaften und andere Aktivitäten des Vereins. Er ist der einzige Sportwart im Landkreis Schaumburg, der über einen so langen Zeitraum diesen Aufgabenbereich ausübt.

Auf seiner Polizeidienststelle organisiert er seit mehr als 15 Jahren den Betriebssport.

Horst Kochmann spielt heute noch aktiv in der Herrenmannschaft 60. Seine Aufgabe als Sportwart würde er gern in jüngere Hände weitergeben. Da die Nachfrage aber doch sehr zurückhaltend ist, kämpft er mit gewohnt großem Elan weiter. Man kann sagen, dass Dank seines Engagement der Tennissport in Exten noch aktiv lebt. 

Herr Kochmann hat seit vielen Jahren über das normale Ehrenamt im Verein hinaus sich für den Sport in dieser Stadt verdient gemacht. Die Stadt Rinteln möchte mit dieser Ehrung „Danke" sagen für die geleistete ehrenamtliche Arbeit und das heute noch währende Engagement für den Sport.

 

 

top