A A A

Glasfaserausbau in Rinteln: Open Infra übernimmt den Ausbau in den südlichen Ortsteilen

03.09.2026

Nach erfolgreichen Gesprächen hat die Open Infra GmbH heute gegenüber der Stadt Rinteln eine Verbindlichkeitserklärung für den Glasfaserausbau in Teilen des südlichen Stadtgebietes von Rinteln abgegeben. Für die Teilnahme am Ausbau müssen Bürgerinnen und Bürger einen neuen Vertrag abschließen.

Zeitlich unmittelbar nach der Mitteilung der Deutschen Glasfaser, den Ausbau in Teilen des südlichen Stadtgebietes nicht weiterzuverfolgen, trat die Open Infra GmbH an die Stadt Rinteln heran und bekundete ihr Interesse, diese Bereiche eigenwirtschaftlich auszubauen. Im Rahmen eines Gesprächstermins im Rathaus stellte das Unternehmen seine Ausbauabsichten sowie die Unternehmensstruktur vor. Ein besonderer Schwerpunkt des Gespräches waren die Erfahrungen aus bisherigen Ausbauvorhaben sowie die Erwartungen der Stadt an eine zukünftige Zusammenarbeit. Die Verwaltung hat deutlich gemacht, dass Transparenz, Verlässlichkeit sowie eine frühzeitige und kontinuierliche Information der Bürgerinnen und Bürger wesentliche Voraussetzungen für den Erfolg eines solchen Infrastrukturprojektes sind. Seitens der Open Infra GmbH wurde zugesichert, diese Anforderungen zu berücksichtigen und gemeinsam mit der Stadt eine transparente Öffentlichkeitsarbeit sowie eine verlässliche Bürgerkommunikation sicherzustellen.

Mit der Open Infra GmbH eröffnet sich die Möglichkeit, den ursprünglich von der Deutschen Glasfaser vorgesehenen Ausbau der Ortsteile Exten, Möllenbeck, Strücken, Hohenrode, Uchtdorf, „Auf dem Brink“ und Krankenhagen im südlichen Stadtgebiet doch noch zu realisieren.

Die Open Infra GmbH, baut und betreibt seit 2019 Glasfasernetze hauptsächlich in Brandenburg, Niedersachsen und Bayern. Der Ausbau erfolgt dabei durch Bauteams aus der eigenen Unternehmensgruppe, sodass die Verfügbarkeit von Baukapazitäten Dritter keine Rolle spielt.

„Das Interesse unserer Bürgerinnen und Bürger in den südlichen Ortsteilen an einem Glasfaseranschluss war bereits in der Vergangenheit hoch“, erklärt Maximilian Schneider, allgemeiner Vertreter von Bürgermeisterin Andrea Lange. „Der flächendeckende Ausbau einer leistungsfähigen digitalen Infrastruktur zählt zu den zentralen Zukunftsaufgaben der Stadt Rinteln. Eine flächendeckende Glasfaserversorgung ist heute ein wesentlicher Standortfaktor und eine entscheidende Voraussetzung für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität einer Kommune. Mit der Open Infra GmbH konnten wir sehr schnell einen neuen Partner für diese künftig immer wichtigere digitale Infrastruktur gewinnen."

Grundsätzliche Voraussetzung für die Umsetzung des Ausbaus ist dessen Wirtschaftlichkeit für die Open Infra GmbH. Hierzu wird dem Ausbau eine üblicherweise zwölfwöchige Vermarktungsphase („Nachfragebündelung“) vorgeschaltet. Der Ausbau erfolgt nur, wenn innerhalb dieser Vermarktungsphase eine für die wirtschaftliche Umsetzung ausreichende Anzahl an Verträgen zwischen Diensteanbietern und Privat- und/oder Geschäftskunden im jeweiligen Ausbaugebiet zustande kommt. Die Kooperationsvereinbarung dient dazu, die Zusammenarbeit zwischen Stadt und Unternehmen zu regeln, Planungs- und Kommunikationsprozesse frühzeitig aufeinander abzustimmen sowie den Ausbau unter Wahrung der wettbewerbsrechtlichen Neutralität der Stadt zu begleiten.

Ein wesentlicher Unterschied zu früheren mit anderen Telekommunikationsunternehmen geschlossenen Kooperationsvereinbarungen besteht darin, dass die Vereinbarung mit der Open Infra GmbH durch eine gesonderte Verbindlichkeitserklärung ergänzt wird, die über eine bloße Absichtserklärung hinausgeht. Darüber hinaus unterstreicht die Verbindlichkeitserklärung die Absicht von Open Infra, den Ausbau innerhalb von drei Jahren durchzuführen. Als reiner Netzbetreiber setzt das Unternehmen dabei auf Open Access, um künftig eine breite Auswahl an Internettarifen und Produkten anbieten zu können. Noch im Herbst wird Open Infra eine neue Informations- und Vermarktungskampagne gemeinsam mit einem Internetdienstanbieter starten, um über das Angebot und den Ausbau zu informieren. Nur mit dem erneuten Abschluss eines Vertrags können interessierte Bürgerinnen und Bürger von den Vorteilen eines Glasfaseranschlusses profitieren, nachdem die bisherigen Verträge vom vorherigen Anbieter gekündigt wurden.

„Ohne einen neuen Vertragsschluss können wir den Anschluss an das Glasfasernetz nicht umsetzen“, erklärt Stefan Hensel, Sales Director bei der Open Infra GmbH. „Viele Bürgerinnen und Bürger haben sich in der Vergangenheit bereits umfassend über die Vorteile von Glasfaser informiert und sich für einen Anschluss entschieden. Hier werden wir anknüpfen und auf die konkreten Unterschiede zu unserem Angebot im Herbst eingehen.“

Über Open Infra
Schwedische Erfahrung für Glasfaser in der Region
Seit 2019 gestaltet die Open Infra GmbH die digitale Infrastruktur Deutschlands mit zukunftssicheren Glasfasernetzen bis in die eigenen vier Wände (FTTH). Als Teil eines der größten Glasfaseranbieter Schwedens und reiner Netzbetreiber setzt das Unternehmen auf Open Access: ein offenes Netz, das den Nutzerinnen und Nutzern die Freiheit gibt, ihren Anbieter und Tarif selbst zu wählen – so einfach wie bei Strom oder Wasser. Der neue Mikro-Cluster-Ansatz von Open Infra ermöglicht es, dynamisch auf das Interesse der Bürgerinnen und Bürger zu reagieren. Statt langer Wartezeiten werden Ausbaugebiete mit den Bauteams aus der eigenen Unternehmensgruppe dort realisiert, wo die Nachfrage es erfordert.

 

Glasfaser OpenInfra 092026

v.l. Maximilian Schneider, allgemeiner Vertreter der Bürgermeisterin, und Stefan Hensel, Director Sales der Open Infra GmbH